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Welthaus Graz – Landrechte – Tansania

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Landrechte im Südwesten Tansanias

In Tanzania gehört offiziell alles Land dem Staat. Es gibt zwei Landgesetze, eines für Land, das von der Dorfbevölkerung verwaltet wird und eines für jenes Land, dass nicht Dorfland ist. Immer mehr in- und ausländische Investoren kommen nach Tanzania, um sich Land zu sichern, für agroindustrielle Produktion oder auch als reines Spekulationsobjekt. Und diese versuchen, sich immer mehr Dorfland für diese Konzessionen zu sichern.

Die Dorfbevölkerung, die das Land nicht nur für Ackerbau, sondern auch als Weideland, als Wasserschutzgebiete, als Gemeindewald oder als spirituelle Orte nutzt, aber auch Land für zukunftige Generationen sichern muss, weiss über legale Procedere nicht Bescheid. Die Investoren versprechen oft Arbeitsplätze, Infrastruktur wie Schulen oder Gesundheitszentren, aber auch verbesserten Zugang zu Wasser, eingehalten werden diese Versprechen meist nicht. Und ist das Land einmal vergeben, verliert es automatisch den Status von Dorfland und ist unwiederbringlich für die Dorfbevölkerung verloren.

Daher ist die Aufklärung der Bevölkerung über Landgesetze, die Bedeutung ihres Landes, aber auch die Procedere, wie Land vergeben wird, umso wichtiger. Dies trifft auch für die lokalen Regierungstellen zu, die oft auch nicht Bescheid wissen.

MIICO leistet diese Arbeit in drei Bundesländern im südwesten Tanzanias und trägt damit dazu bei, dass die bäuerliche Bevölkerung Entscheidungen treffen kann, die zu ihrem und auch zum Wohl ihrer Kinder sind.

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Projektlink:
https://graz.welthaus.at/weltweit-aktiv/projektlaender/tansania/landrechte-im-suedwesten/

Ansprechperson:
Sigrun Zwanzger
Tel.: +43 316 324556 12
E-Mail: sigrun.zwanzger@welthaus.at

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